ich hatte da ne kleine idee...

...und wüsste gern was ihr davon haltet.


hab mir paar gedanken zu c-lehrgängen gemacht und bin dabei vielleicht auf ne möglichkeit gestossen, das regelwerk und den lehrgang für neueinsteiger und umsteiger vom kleinball attraktiver zu machen:

in einem gewissen zeitraum (2-4 wochen oder so) vor dem ersten c-lehrgangs-wochenende bietet man einen "eingangstest" an an dem jeder der möchte teilnehmen kann, aber nicht muss

in diesem eingangstest werden hauptsächlich generelle basics abgefragt

fair-foul, strike-ball (jaja, nix was mit größe und position der zone zu tun hat), safe-out (force-time play) usw., größtenteils also auch dinge, die im baseball nicht wirklich anders sind als bei uns

der lehrgang an sich wird so strukturiert, dass am ersten wochenende eben hauptsächlich genau diese basics unterrichtet werden, die in dem einstiegstest abgefragt werden

wer den test besteht muss zum ersten lehrgangswochenende dann nicht erscheinen sondern muss erst zum zweiten kommen, wo dann mehr auf softballspezifische dinge (nicht pointen usw...) eingegangen und der eigentliche abschlusstest geschrieben wird

damit wird für baseball umsteiger sowie vielleicht erfahrene coaches und spieler oder leute, die in der vergangenheit schon mal eine lizenz hatten die möglichkeit geschaffen, durch einen verkürzten lehrgang eine lizenz zu erwerben nachdem man unter beweis gestellt hat, dass man ein gewisses grundwissen hat

kostentechnisch könnte es zB so aussehen, dass wenn der lehrgang 100 euro kostet, für den einstiegstets 10 euro teilnahmegebühr berechnet werden, wer besteht zahlt fürs zweite wochenende nur noch zusätzliche 50 euro, gesamt also 60, wer durchfällt und eben doch zum ersten wochenende kommen muss kriegt die 10 euro auf die 100 angerechnet und muss nur noch 90 draufzahlen

damit wäre nicht nur die möglichkeit eines einfacheren einstiges für kleinballer geschaffen, sondern auch ein anreiz für neulinge, schon vor dem lehrgang mal ins regelwerk zu schauen und sein wissen auszuloten, mit der teilnahme am einstigestest hat man ja nix zu verlieren

zudem hätte man bei geringerer teilnehmerzahl am ersten wochenende die möglichkeit, dort eine bessere betreuung zu schaffen, in einer kleineren gruppe können denke ich dem einzelnen immer mehr inhalte vermittelt werden als in großen gruppen

man könnt den einstiegstest in größeren bundesländern vielleicht auch an verschiedenen terminen an verschiedenen orten anbieten, man braucht dafür ja immer nur eine vertrauenswürdige aufsichtsperson, nicht zwangsläufig einen ausbilder

qualitativ hat man denke ich keine wirklichen verluste, wenn der eingangstest entsprechend clever ist, aber das dürfte man ja hinkriegen, im gegenteil die richtigen neulinge sind vielleicht sogar besser vorbereitet, weil sie sich u.U. dazu hinreißen lassen haben vor dem lehrgang schon mal ins regelwerk zu schauen und weil sie eben am ersten wochenende intensiver betreut werden können

nachteil ist natürlich eine schlechtere planbarkeit fürs erste wochenende, deshalb sollte man denke ich eben auch den eingangstest ein paar wochen vor dem lehrgang stattfinden lassen, damit man rechtzeitig weiß wie viele teilnehmer man am ersten wochenende hat

ich kann außerdem leider nicht wirklich beurteilen, ob es von den üblichen inhalten eines c-lehrgangs her klappen würde, das ganze in 2 tage basics, 2 tage "rest" aufzuteilen oder ob man am zweiten wochenende dann zeitlich eher nicht hinkommt, das können die c-ausbilder besser...


so, nun beschimpft mich, stimmt mir zu, denkt euch selber was aus, macht was ihr wollt...

Kommentare

  • Hallo Thomas,

    ich weiss zwar auch nicht, ob die Idee an sich praktikabel wäre, dennoch habe ich den ein oder anderen Einwand zu Deiner Idee:
    Ich habe den C-Lehrgang 2mal gemacht(nein, nicht weil ich beim ersten durchgefallen bin, sondern weil ich beim 2ten mal meine Frau begleitet habe) ich habe sowohl beim 2ten C-Lehrgang als auch beim zur Zeit stattfindenden B-Lehrgang immer wieder einige Kleinigkeiten aber auch größere Dinge gefunden, die ich bisher nur sehr ungenau im Kopf hatte. Und dies, obwohl ich in allen Vortests gut bis sehr gut abgeschnitten habe. Daher kann ich mit Recht behaupten, dass der Ausgang des Vortestes nicht heisst, dass man bei den Grundregeln noch einiges lernen kann.
    Als Kriterium, die Basics wegzulassen kan also nur ein sehr gutes Abschneiden bei einem sehr kniffligen Test sein. Dies würde aber dazu führen, dass die Teilnehmer sich verkohlt vorkommen, da das Bestehen dieses Testes kaum zu schaffen ist.
    Ausserdem ist es für die Teilnehmer zwar wohl eine Zeit- aber kaum eine Kostenersparnis, da die meisten C-Lizenzler ihren Schein eh auf Kosten des Vereines machen. Dann haben sie aber nichts davon, wenn der weniger zahlen muss.
    Im übrigen habe ich festgestellt, dass zumindest beim C-Lehrgang der größte Teil aus Regelfragen besteht, die zum Teil nicht weit über die Basics hinaus gehen. Insofern bleibt nicht allzu viel über, was am 2ten Wochenende zu machen wäre.
    Zuletzt sei noch zu erwähnen, dass Du durch diese Art der Ausbildung eine Art 2-Klassengesellschaft hast, da sich einige, wie auch immer, durch den Test mogeln, und dann nicht viel Regelkunde vom Lehrgang mitnehmen. Und dann sind da die anderen die, wie Du richtig erwähnt hast, mehr Zeit haben, den Ausbilder mit Fragen zu bombardieren, weil der sich mit weniger Teilnehmern zu beschäftigen hat.
    Insgesamt halte ich das für keine gute Idee, da schon 2 Wochenenden sehr wenig Zeit für viel Arbei ist, und dass eine erkürzung am ehessten zu einem geringeren Niveau führt als zu allem anderen.

    So, und nun zerreisst mich....
  • Das hört sich, wenn ich das gestern so richtig mitbekommen habe, ein wenig nach dem Hamburger D-Konzept an. Ray kann da aber sicherlich mehr zu sagen.
    Einen gewissen gleichen Grundstock legen, um den dann bei einer C-Ausbildung einfach voraussetzen zu können.

    Mit einem eigenen 1-Tags-Lehrgang (so wie z.B. die Bayern das D-Konzept umsetzen) wäre das vielleicht machbar, ansonsten bin ich da bei Paul. Und das Einsparen eines ganzen Lehrgangstages dürfte zeittechnisch nicht hinhauen. Womit der Zeitgewinn auch fast wieder weg ist...

    Um mehr Kleinballer zu rekrutieren halte ich einen eigenen Umsteigerlehrgang für BB-B und BB-C-Umpire für intelligenter.

    Matt
  • Pauls einwände sind sicher völlig berechtigt und entsprechen ziemlich genau meinen eigenen bedenken, wenn sowas möglich sein sollte dann selbstverständlich nur, wenn der test entsprechend ausgereift und aussagekräftig ist und wenn es von den üblichen lehrgangsinhalten her hinhaut, dass man 2 von 4 tagen mehr oder weniger ersatzlos weglassen kann (vielleicht könnte man das zweite wochenende freitag abend statt samstag morgen beginnen lassen?)

    generell kenne ich eben den lehrplan eines lehrgangs nicht detailliert genug um die machbarkeit beurteilen zu können, das müssen wie gesagt andere entscheiden

    ich fänds halt nur irgendwie sinnvoll, wenn man schon einen umsteigerlehrgang im hinterkopf hat, dass man den dann vielleicht gleich so gestaltet, dass er auch für altgediente spieler, coaches, oder eben leute die mal ne lizenz hatten gangbar wäre (nachdem die eben ihre qualifikation nachweisen), denn das ganze auf die hardball-lizenzinhaber zu beschränken halte ich nicht für sinnvoll, das ist ja auch keineswegs ein wirkliches kriterium, in jedem bundesland werden andere lehrgänge gehaten, andere prüfungen geschrieben, die leute haben die leiznez vielleicht vor x jahren gemacht und nur y spiele geumpt usw.(jaja, vielleicht wird das ja bei den zulassungskriterien für einen umsteigerlehrgang alles berücksichtigt, trotzdem)

    zum von Matt erwähnten D-Lehrgang kann ich nicht wirklich was sagen, das konzept kenne ich nur flüchtig und ich kenne in Hamburg und umgebung keinen D-Lizenz inhaber, weiß nicht ob überhaupt jemals solch ein lehrgang stattgefunden hat

    ein eigener umsteigerlehrgang (getrennt nach BB-B und C noch dazu, Matt?) ist sicher sinnvoll, aber wie viele verschiedene lehrgänge will man denn planen und anbieten? es ist doch jetzt schon schwer genug die lehrgänge voll zu bekommen...
  • Moin,

    ich halte lediglich einen Umsteigerlehrgang mittelfristig umsetzbar:

    Softball C an nur einem Wochenende, für

    BB-C, BB-B, BB-A, ex-SB-C oder B

    Alle regeln weglassen die gleich sind. Alle "Vorbereitung auf das Umpire-Dasein" weglassen, weil beides vorhanden.
    Jetzt gilt es "nur", die Inhalte zu erarbeiten. Ist für irgendwann nach der FoBi geplant..

    Das hilft dann wieder nicht jedem, aber ist ein Anfang.

    Zu dem Vorschlag von Thomas kann ich erstmal nichts sagen. Dafür muss ich erstmal die Impressionen vom Wochenende verarbeiten..

    Gruss Ray
  • In Hamburg wurde das Konzept nicht umgesetzt. Gibt es nur in Bayern.

    Umsteigerlehrgänge sollte man nicht getrennt anbieten, das dürften allein die Teilnehmerzahlen nicht hergeben. Es sollte aber auch den BB-B-Leizenzlern klar sein, das sie nicht mehr als SB-C bekommen könnten mit einem solchen Lehrgang.

    Matt
  • In Hamburg wurde das Konzept nicht umgesetzt. Gibt es nur in Bayern.

    Es gab glaube ich 3 "D-Lehrgänge" in HH bzw. SHBV. Dazu gibt es Inhalte und Folien für ungefähr einen Tag. Die lehrgänge wurden als "Regeltage" dankend angenommen und man könnte das bestimmt weiter machen. Wir haben das damals zu einem Fixpreis gemacht, keine Ahnung, 50-100 Euro oder so, so dass die TN-Gebühr pro Nase bei 5 Euro lag glaube ich. Dafür muss man kein Ausbilder sein sondern lediglich A (B?)-Umpire der ein wenig Talent fürs Vortragen hat.

    Nur hat der LV seinerzeit keine Energie darauf verschwendet zu gucken, was man damit tun kann. Erlaubnis für die Jugendligen, baseumpire in der LL, Voraussetzung für C-Anmeldung usw. Keine Ahnung, viele Möglichkeiten.

    Drum ist es eingeschlafen...

    Gruss
    Ray
  • Alle regeln weglassen die gleich sind. Alle "Vorbereitung auf das Umpire-Dasein" weglassen, weil beides vorhanden.
    Jetzt gilt es "nur", die Inhalte zu erarbeiten.

    ich arbeit ja gerade ein "wenig" an sowas... also am rausschreiben von den unterschieden SB zu BB -allerdings nicht als Gegenüberstellung. Es ist mehr ne Darstellung der Regeln, die unterschiedlich zum BB sind oder im BB gar nicht existieren. Ich habs ursprünglich mal anders versucht, jedoch ist dies nur verwirrend.

    Bin am zusammenbasteln von folien... erstmal... Ein komplettes Skript, mit der Gegenüberstellung soll danach folgen, allerdings ist das noch zeitintensiver.

    Als Basis hierfür hab ich mir mal die C-Skripte von mir zur Hand genommen + Emanuelle, da hier vieles schon recht "einfach" herausgeschrieben ist.

    ABER... :) Hat denn zufällig jemand Folien wegen DP/ Flex und den Interferencen :) Die er mir zufällig schicken könnte?

    gruß

    Malte
  • Machalet
    Machalet Meudt, Westerwald
    Ich sage es ungerne, aber wir hatten das Thema auf der letzten FoBi und haben die Folien entsprechend online gestellt und euch alle darüber informiert!
    http://academy.baseball-softball.de/d/Softball - Folien Wechselzitate + Regel DP.ppt

    Darüberhinaus bitte ich darum, nicht 1000 verschiedene Lehrgangsskripte zu entwerfen! Wir sollten eher versuchen die Ausbildung zu vereinheitlichen, weil meiner Meinung nach nur das hilft Qualitätstandards einzuführen.

    Gruß

    Raoul
  • Völlig richtig! Neben Mallde haben mindestens auch in Hamburch und in Illertissen in den 2 Jahren die Köpfe geraucht und das obwohl Raoul und ich seit Jahren Folien fertig haben zu vielen Regeln.

    Das ist einfach nicht effektiv. Also lasst uns die Sachen sinnvoll verteilen und absprechen!

    Die BB-Unterschiedsfolien klingen super...dann kann man in BaWü ja bald endlich auch offiziell die SB-Lizenz innerhalb einer Unterrichtseinheit eines BB-Lehrganges mitmachen ;-)
  • hi!

    ich glaube ihr habt mich da nich so richtig verstanden :o) Ich hab nach den anderen Folien gefragt, weil ich da keine Lust hab, mir doppelt arbeit zu machen :)

    Was die anderen ´Lehrgangsskripte etc angeht - ich bin ja für alles offen, allerdings wußt ich nich wie die einzelnen Ausbilder das sehen - ich hab nur im BB die Erfahrung gemacht, dass keiner seine Folien gerne ausgibt, aus was für Gründen auch immer.

    btw. wird das kein Ausbildungsskript oder so....denn a) bild ich nich aus und b) seh ich das ähnlich wie ihr was unterschiedliche Skripte angeht und außerdem kommen da ausschließlich die Regeln rein, die nicht im BB vorkommen oder sich unterscheiden.
  • Machalet
    Machalet Meudt, Westerwald
    M.Klewers schrieb:
    btw. wird das kein Ausbildungsskript oder so....denn a) bild ich nich aus und b) seh ich das ähnlich wie ihr was unterschiedliche Skripte angeht und außerdem kommen da ausschließlich die Regeln rein, die nicht im BB vorkommen oder sich unterscheiden.

    Also alles außer Fair/Foul!

    Aber was das Skript angeht: Ich hoffe, dass es dieses Jahr fertig wird, so dass ab 2009 ALLE Lehrgänge damit durchgeführt werden können! Es ist dann ein Skript des Verbandes.

    Ob es dann noch mehr gibt (Stichwort: Lehrgangskoffer) muss man sehen und mit dem Präsidium diskutieren, wenn es fertig ist.

    @ Mallde: Wofür ist es denn, wenn nicht für Lehrgänge? Nur so zur Vorbereitung? Zur FoBi im LV? Für Dich? ...

    Obstrcutions & Delayed Dead Balls

    Raoul
  • Ursprünglich wars für ne Fobi im LV gedacht um einerseits den Schiedsrichtern, die schon eine SB-Lizenz haben, die Regeln wieder ins Gedächnis zu rufen und andererseits den (interessierten) Schiedsrichtern, die keine SB Lizenz haben, dennoch Spiele im LV leiten eine „Fobi“ anzubieten, auf der sie die wesentlichen Unterschiede im SB kennenlernen können.
    Ein Gedanke hierbei wär bsp. Die Koppelung an „Sondergenehmigungen“. Da es allerdings nicht Ziel sein kann, das solche Genehmigungen ausgenutzt werden, wenn C-Lehrgänge angeboten werden, ist klar. Priorität muss immer ein Lehrgang haben.
    Es kann und darf keine Alternative oder Konkurrenz zu Lehrgängen sein. Eher ne Möglichkeit vorher schon mit den Regeln in Kontakt zu kommen.
    Da spielt aber ein anderer Gedankengang ne Rolle, der hiermit nicht direkt was zu tun hat und noch „zu Ende gedacht“ werden muss.
    Ursprünglich war der Gedanke auf C-Niveau die wesentlichen Unterschiede herauszuschreiben. Deshalb hatte es auch die C-Skripte als Basis. Jedoch hat sich dann doch recht schnell herausgestellt, dass der bessere Ansatz der ist, alles herauszustellen und danach zu filtern, weils halt viel ist und man selbst recht schnell „das Wesentliche“ aus den Augen verliert 
    Die Situation im Moment ist so, dass es auf die nächsten 2-3 Jahre nicht genügend SR mit entsprechender Lizenzstufe geben wird um alle Spiele abzudecken. Momentan werden die meisten Spiele mit Halbwissen oder Baseballwissen geleitet. Dies sieht man ja jedes Jahr an der Zahl der Anmeldungen und Teilnehmer. Die Diskussion warum dies so ist, sei mal dahin gestellt, da spielen ja auch viel zu viele Faktoren eine Rolle. Verein findet keine Freiwilligen, Verband greift nicht durch, etc.
    Also stand hier die Idee im Raum, wenn sich an der Situation nicht direkt was ändern kann, wie kann man den Personen die, die Spiele leiten Wissen zu vermitteln, damit sie wenigstens ein wenig Ahnung von dem haben, was sie dort „machen sollen“.
    Es sind ja nie Personen die gar keine Lizenz haben, sondern meist. BB-C, BB-B Schiedsrichter die auf dem SB Feld herumturnen.

    Was eine „totale Gegenüberstellung“ beider Regelwerke angeht, so ist dies auch für mich – ja  Da es vieles einfacher macht und man vieles „schnell“ nachschauen kann bzw. wieder einprägen.
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